Was ist bookcrossing?
Welcher begeisterte Bücherleser kennt diese Situation nicht: wohin mit den vielen Büchern? Besonders mit denen, die einem eigentlich gar nicht so gut gefallen haben oder die man ohnehin kein zweites Mal lesen würde. Wegwerfen?? Nein, das macht man mit Büchern nicht. Im Regal verstauben lassen und sein Leben lang achtlos daran vorbei laufen? Auch keine gute Idee. Kann das Buch, das ich nicht mehr lesen will, nicht irgendwie das Lieblingsbuch eines anderen Lesers werden? Was also tun? Nun, da gibt es eine gute Nachricht: bookcrossing.

Dahinter steht die Idee, Bücher anderen Menschen zum Lesen zu überlassen. Damit dies sinnvoll geschehen kann, wurde www.bookcrossing.com gegründet. Auf dieser Internetseite kann man Bücher registrieren und eine kurze Inhaltsangabe machen. Dann bekommt man eine Registriernummer (BCID - BookCrossing ID), die man im Buch vermerkt. Schließlich schreibt man noch einen Journaleintrag über den Ort, an dem man das Buch dann "auswildert", also wo man es für Andere hinterlegt. Das kann eigentlich jeder Ort sein, z.B. ein Hotel, ein Bahnhof, die Parkbank... Wenn nun jemand ein Buch findet, wäre es schön, wenn er sich im Internet bei www.bookcrossing.com einlogt, die BCID eingibt und einen kurzen Journaleintrag macht, wo das Buch gefunden wurde. Nach dem Lesen sollte das Buch wiederum "freigelassen" werden. Damit es dann von neuen Lesern gefunden wird, kann man mit einem erneutem Journaleintrag den Ort, wo das Buch nun liegt, publik machen. So kann man den Weg eines Buches anhand der Journal-Einträge über lange Zeit verfolgen. Noch ein kleiner Tip für alle, die mit der englischsprachigen Internetseite www.bookcrossing.com nicht klarkommen: www.bookcrossers.de, dort ist alles übersichtlich und auf deutsch erklärt.

Eine Offizielle BookCrossing-Zone (OBCZ) ist ein eindeutig gekennzeichneter Bereich in einem Café, Restaurant oder Laden, an dem Bücher unentgeltlich mitgenommen bzw. hingelegt werden können. Jeder darf dort Bücher mitnehmen, die eine BCID-Nummer haben. Natürlich gilt auch hier: im Internet eine kurze Mitteilung schreiben -geht auch 100% anonym-, dass es dem Buch gut geht (BookCrosser, die Bücher in eine OBCZ legen, freuen sich über jede noch so kleine Nachricht!). Wenn es gelesen ist, entweder wieder in die OBCZ zurück bringen, einem Bekannten geben oder irgendwo sonst freilassen. Die OBCZ registriert auch die Bücher, bei denen dies noch nicht geschehen ist. Man sollte jedoch immer daran denken, ein kurzes Gespräch mit dem Personal gehört zum guten Ton bevor man Bücher mitnimmt oder dort hinstellt.

Weltweit gibt es bereits mehr als 520.000 registrierte Bookcrosser (davon über 35.000 in Deutschland) und mehr als 3,5 Mio registrierte Bücher. Und in Deutschland gibt es mehr als 100 Offizielle BookCrossing-Zonen. Eine davon ist das Park-Café. Hier gibt es ein schönes Bücherregal, in dem stets mehr als 150 Bücher auf neue Leser warten. Bei einem guten Kaffee und einem leckeren Stück Torte kann man bei uns in den verschiedensten Büchern schmökern, egal ob Krimi, Liebesgeschichte, historischer Roman, ob Trivialliteratur oder Nobelpreisträger, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und so setzt das Park-Café ein wenig die Tradition dieser Räume fort, in denen früher die Stadtbücherei Mariendorf beheimatet war.

 

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